Weihnachten
Sonntag, 10. Dezember 2023
Ankommen...
Dienstag, 28. November 2023
Gedanken zur Weihnachtszeit
Gestern kam unsere Gruppenmoderatorin (Literatur) auf uns zu und erzählte, das sie in ihrem wöchentlichen Teammeeting über die jährliche Weihnachtsfeier gesprochen haben. Wir wurden gefragt ob wir wieder, wie im Vorjahr, etwas vorlesen könnten. Ich laut, ich kann ja meine vom letzten Jahr wieder vorlesen. Kai, unser zweiter Moderator, erwidert, die kennen doch alle schon, ich erwidere, das doch viele Neue da sind. Sowie neue Betreuer. Also im Notfall hätte ich also was. Habe dann gestern und heute überlegt, worüber ich schreiben könnte. Aber mir ist noch nichts brauchbares eingefallen.
Meine beste Freundin hatte folgende Ideen:
Der Psychiater glaubt ihm nicht, das er der Weihnachtsmann ist. Um es ihm zu beweisen, nimmt er den Psychiater mit in seine Werkstatt und bittet ihn, in der folgenden Weihnachtszeit zu vertreten. Die beiden verabreden, für diese Zeit die Rollen zu tauschen. Nun kann das Chaos beginnen....
Der Weihnachtsmann ist in die Jahre gekommen und kann sich nicht mit der neuen Technik anfreunden. Er bringt daraufhin so einiges beim Verteilen der Geschenke durcheinander, bekommt darauf hin einen Burnout und muss zum Psychiater.....
Klingt beides gut, bei der zweiten dachte ich gleich an mich, ich komme auch nicht immer zurecht mit der neuen Technik und frage mich jedes mal ob die überhaupt sein muss. Ich mag keine Veränderungen. (Ausgerechnet Ich muss so etwas sagen)
Einen Weihnachtsmann als Patienten in einer Tagesklinik stelle ich mir lustig vor..
Und täglich grüßt das Murmeltier...
Hohoho.. horch von draußen komm ich rein, ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr.
Als Mitpatientin würde ich wohl durchdrehen... Wahrscheinlich würden wir dann in Ergo alle Geschenke für die Kinder der Welt basteln. Oder, wie repariere ich den Schlitten vom Weihnachtsmann.
Aber daraus eine Geschichte zu machen, fällt mir da leider auch nicht ein, also weiter überlegen....
Was mache ich bloß? Schreiben? Kneifen? Warten bis die glorreiche Idee kommt und dann 2 Tage vor der Weihnachtsfeier durchschreiben?? Klingt irgendwie auch nicht so toll.
Eigentlich soll es wieder etwas für Kinder sein. Zurück zu den Wurzeln, den Geist der Weihnacht rufen.. Ich musste an das Fliegende Klassenzimmer denken und an die Kinder von Bullerbüü, die alle zusammen Weihnachten feiern. Auch heute noch schreiben viele AutorenInnen Weihnachtsgeschichten für Kinder. Da fällt mir ein, die schreiben die doch nicht im November sondern früher im Jahr, im Sommer. Die spinnen unsere Betreuer, 8 Wochen vor Weihachten mit sowas anzukommen. Sollen sie doch selber mal schreiben. Mal gucken was dabei herauskommt. Richtige Autoren bekommen wenigstens Geld dafür und können davon leben. Und ich?? Was bekomme ich??
Kriege zu hören, wir müssen ein Thema haben. Thema?? Haben wir doch schon!! Weihnachten!!!!! Was sonst? Was soll es denn sonst sein?? Ostern?? Silvester??? Oh Frau!!!! Immer diese Mitpatientinnen. Kann ja heiter werden die nächsten Wochen. Ich sollte in Streik treten, sollen sie doch zu sehen, woher sie ihre Geschichten bekommen... Bin doch kein Schreibautomat, keine Zauberin. Pahhhh.
Bald beginnt sie wieder, wie jedes Jahr, diese ach so schöne Weihnachtszeit. Plötzlich haben sich alle lieb, die vorher immer gestritten haben. Die Läden sind voll mit Weihnachtsdekorationen und all dem Zeug, das man dieses Jahr unbedingt braucht um Weihnachten zu feiern. Alle überschlagen sich und wetteifern, das größte Geschäft zu machen. Und die Läden haben immer länger auf an Weihnachten. Braucht nur die Wirtschaft. Was hat das mit Weihnachten zu tun?
Weihnachten ist die Zeit in der es schneit. Überall liegt Schnee auf den Straßen, Wegen und Tannenspitzen. Draußen ist es kalt. Man sitzt gemütlich zu hause im Sessel oder auf der Couch, trinkt eine heiße Schokolade oder Tee und isst dazu selbstgebackene Kekse, Dominosteine und Spekulatius. In den Zimmern brennen Kerzen, steht ein geschmückter Weihnachtsbaum. Überall auf den Wegen stehen Schneemänner. In den Parks finden Schneeballschlachten statt und es wird von Hügeln und Bergen auf Schlitten runtergerutscht. Weihnachten sollte eine Zeit der Ruhe sein. Kein Lärm, kein Stress mit gar nichts. Ich wünsche mir nur, das alle, meine Eltern, Verwandte, Bekannte und Freunde gesund sind. Früher sind alle in unserer Strasse in die Kirche zum Weihnachtsgottesdienst gegangen. Haben zusammen gesungen.....
Und plötzlich erscheinen in meinem Kopf Wörter, Gedanken, Sätze formen sich, die Geschichte kann losgehen...
IMMER DIESER KOMMERZ! SO EIN MIST! SO WAS BESCHEUERTES! WAS HAT DAS MIT WEIHNACHTEN ZU TUN?
Da ist jemand sehr wütend. Sogar sehr wütend.
Irgendwo in irgendeiner Stadt. Irgendeine Firma, ein beliebiges Büro. Im Radio erklingen Time is Cash, Time is Money und Money makes the world go round.
Auch hier brüllt jemand.
SO GEHT DAS NICHT WEITER! WIR VERLIEREN ALLE UNSEREN JOB! DIE DA OBEN KENNEN KEIN PARDON! IM WEIHNACHTSGESCHÄFT MÜSSEN WIR GEGENÜBER DER KONKURRZEN GANZ GANZ VORNE LIEGEN! SONST WIRD HIER DICHT GEMACHT!
Zurück zu diesem einem Zimmer. Wieder brüllt eine Stimme. Ahnt jemand von Euch, wer das ist?
SO EIN MIST SO KANN DAS NICHT WEITERGEHEN!!!! ES MUSS SICH DRINGEND WAS ÄNDERN! ICH MUSS WAS TUN!
Nur was?
Derweil laufen viele Kinder draußen im Regen rum, langweilen sich, murmeln „sollte nicht längst Schnee liegen? Einen Schneemann bauen das wärs.“
Nicht mal dicke Jacken braucht man, weil die viel zu warm sind für den Dezember.
Inzwischen macht sich die Person, die zu der lauten Stimme gehört, zu einer anderen bestimmten Person auf, um mit ihr etwas auszuhecken. Die beiden verschwinden stundenlang in einem Zimmer und beratschlagen, was sie tun können. Dann kommen sie mit einem Lächeln auf ihren Gesichtern wieder heraus. Das wird ein Spaß, sagt der Mann zu der Frau.
Einige Tage später. Die Wettervorhersagen auf der Welt klingen nicht verheißungsvoll. Grau in Grau, Nebel, Regen, Regen, Regen....
Plötzlich.... Da kommt zwar immer noch was herunter.. aber es ist kein Regen... Es ist....???
Tatsächlich, es fängt an zu schneien...!!!!!!
Die Menschen staunen, können es kaum glauben, da kommt tatsächlich Schnee herunter. Kinder fangen an zu jubeln.
Es fängt ganz wenig an und wird immer mehr und mehr. Es schneit die ganze Nacht durch. Überall auf den Straßen, Wegen, Feldern und Wiesen liegt Schnee.
Erwachsene: Oh Gott, wann hört das bloß wieder auf?
Geschäftsleute: Wenn das so weiterschneit, bleiben die Kunden zuhause
Kinder: Hurra, endlich Schneemann bauen! Schneebälle werfen
Es schneit immer weiter und weiter. Autos kommen kaum durch, Kinder ziehen ihre Schlitten auf den Strassen. Es schneit die nächsten Tage durch. Überall liegt der Schnee meterhoch. In vielen Schulen gibt es schneefrei. Der öffentliche Verkehr kommt kaum durch. Einkaufen in den Citys wird immer unmöglicher.
Ältere Erwachsene: Das wird ein schönes Weihnachtsfest
In den umliegenden Geschäften wird eingekauft, was man fürs Weihnachtsessen so braucht. Viele kaufen Vorräte ein, da man ja nicht weiß wie lange der Schnee anhält. Auch an die Getränke besonders Wein wird gedacht.
Überall in den Parks finden Schneeballschlachten statt, wird gerodelt und auf zugefrorenen Seen Schlittschuh gelaufen. Von morgens bis abends. Auch viele Erwachsene stoßen nach ihrer Arbeit dazu. Abends zu Hause gibt es dann Glühwein und heiße Schokolade für die Kinder. Viele lesen Bücher, die sie schon lange lesen wollten aber bisher nie Zeit dafür gefunden hatten. Allen sitzen gebannt vor dem Fernseher, weil sie die neuesten Wettervorhersagen nicht verpassen wollen. Es soll erst mal so weitergehen. Überall jubeln Kinder. Sie freuen sich auf weitere freie Schultage.
Weihnachten rückt immer näher. Das Land liegt unter einer weißen dicken Schneedecke.
Ein Mann und eine Frau freuen sich, das ihr Plan aufgeht.
Liebe LeserInnen, wißt ihr schon wer das ist??
Während die Erwachsenen schimpfend ihre Autos frei schaufeln, beginnt nebenan in einem Park gerade eine Schneeballschlacht.
Gustav: Du, Ulli machst mit „Dienstag“ Schneebälle, wir brauchen ganz viele, Anton, du kannst auch helfen
Ulli: Na klar Justav, mach ick
Gustav: Und Du Matze, hörst auf zu Essen, wir brauchen dich
Matze: Aber Justav, ich habe doch Hunger
Gustav: Du hast doch immer Hunger, Matze,
Gustav: Also los, Jungs.
Gustav: Emil, du platzierst dich mit deinen Jungs an der linken Seite, ich rechts.
Emil: Zu Befehl General
Gustav ruft Attacke und alle werfen die ersten Schnellbälle in Richtung des Gegners.
Während dessen steht am einen Ende des Parks ein Mann und schaut interessant zu. Entstehen ihr
die Ideen zu seinem Kinderbuch, in dem auch eine Schneeballschlacht eine wesentliche Rolle spielt?
Diese Schneeballschlacht endet mit Beginn der Dunkelheit.
Am nächsten Tag ist Weihnachten. Heiligabend. Alle sind aufgeregt.
Die Tannenbäume werden aufgestellt. Meist von Vätern geschmückt. Die Mutter macht das Essen fertig. Nachmittags gehen alle in die Kirche. Die Weihnachtsgeschichte wird aufgeführt. Wieder zuhause, liest und erzählt Opa Geschichten, die Kinder singen bis endlich die Zeit für die Bescherung gekommen ist.
Weit von uns finden wir wieder diesen Mann und diese Frau (Wer sind die denn nun? Habt ihr eine Idee?) zusammen. Sie freuen sich und jubeln mit ihren kleinen Helfern, das ihr Plan aufgegangen ist.
Na klar, es ist der Weihnachtsmann und Frau Holle!!!!
Weihnachten kann so schön sein
Frohe Weihnachten alle zusammen!!!!
Montag, 20. November 2023
Die letzten Stunden
Die letzten Stunden
Samstag, 18. November 2023
Adventsgedicht
Advent, Advent, ein Büchlein lese ich...
erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier...
dann steht der Büchermann vor der Tür
ich wünsche Euch allen einen schönen 1. Advent, besonders sende ich schöne Grüße nach Lübeck!!! zu meiner Freundin Chrissi, der ich alles Liebe wünsche.
#Advent #gedichte #Lyrik #Dezember #weihnachten #bücher #wichteln
Mittwoch, 25. Oktober 2023
Falsches Leben
Eines morgens wachst du auf...
...und stellst fest, irgendwas stimmt nicht mit dir Du verstehst es nicht, bist verwirrt.. Willst es raus schreien.. Und wenn du es endlich tust... Niemand glaubt dir.. Niemand hilft dir... Du glaubst dir selber nicht mehr Unterdrückst es..Sonntag, 22. Oktober 2023
Leben im Leben
Leben im Leben
Mal sichtbar, mal unsichtbar Mal selbstbewusst, mal unsicher und voller Zweifel Mal stolpernd durchs Leben aber nie hin gefallen, mal aufrecht und geradeaus gehend Wissend viel falsch aber auch vieles richtig gemacht zu habenMontag, 11. September 2023
Logopädie - so ging es weiter
........2 Jahre nach der ersten Stunde.
Ich ging einmal pro Woche hin. Immer zu anderen Zeiten, je nachdem wie ich Zeit hatte. Zuhause versuchte ich umzusetzen, was wir in der Stunde gemacht haben. Immer schön mit Finger am Kehlkopf, einmal schlucken und dann mit hoher Stimme Stimmübungen.
Leider war nach einem Jahr Schluss, da meine Logopädin in Schwangerschaftsurlaub ging. Und da sie die einzige für Trans Menschen in der Praxis war ,war von heute auf morgen Schluss für mich.
Ich machte erst mal eine Pause - wollte Schluss machen.
Ein halbes Jahr später fing ich an, eine neue Logopädin zu suchen und wurde nach ein paar Wochen fündig....
Wir fingen erst mal von vorne an. Beide unterschieden sich mit ihren Methoden, es gefiel mir, was meine "neue" Logopädin" machte. Auch hier trafen wir uns zu unterschiedlichen Zeiten, manches mal sogar erst alle 2 Wochen. Inzwischen haben wir einen festen Termin gefunden. Erst ab 18.00 Uhr. Ab heute zum Glück ab 15.00 Uhr.
Seitdem habe ich einige Fortschritte erzielt. Habe auch viel zu Hause gemacht.
Ich bin froh, das ich es nicht machen muss. Keinen Zwang, keinen Druck habe. Ich muss auch keine "Stimmband-OP" machen. Was mir zu gefährlich ist und nicht garantiert, das ich hinterher mit dem Ergebnis zufrieden bin. Juhuuuu!!!!!!
Inzwischen machen wir verschiedene Stimmübungen, versuchen, welche Höhe, Stimmlage, Resonanz, am besten zu mir passt. Wie ich klingen möchte, weiß ich leider immer noch nicht so genau.
Wie lange es dauern wird, weiß ich nicht, möglicherweise wird es noch ein langer Weg aber ich kann jederzeit aufhören, was ich momentan nicht möchte. Ich möchte herausfinden, was möglich ist mit meiner Stimme und wie weit ich mit dem Stimmtraining komme.
#Stimmtraining #Logopädie #Logopädin
Freitag, 4. August 2023
Die Ambulanz
Nach fast 9 Monaten war es soweit. In dieser Woche hatte ich mein Eerstgespräch in der Ambulanz, in der ich auch meine erste Therapie gemacht habe.
Ob es eine wird, wie lange usw., das werden die nächsten Wochen zeigen
Am Mittwoch habe ich folgenden Text dazu geschrieben:
Da saß ich nun, im Wartezimmer der Ambulanz
Sonntag, 9. Juli 2023
Hitze
Es war zu jener Mittagsstunde
Sie sassen in gemütlicher Runde
Waren am klönen
Während Frauen ihre nassen Haare fönen
Die Sonne stand hoch
Wie lange bleibt die Hitze wohl noch
Mancher fragt nach Regen
Alle empfinden es als Segen
Speiss und trank wird genossen
Mancher hat abends zu viel gesoffen
Kommt endlich der Guss von oben
Sind alle vor Freude am toben
Freitag, 30. Juni 2023
2 Jahre ASP
Ambulante Sozialpsychiatrie (ASP)
Seit 6 Jahre weiß ich jetzt, das ich Depressionen habe. Wie lange insgesamt? Keine Ahnung, vielleicht 10? 15? oder auch 20 Jahre. Alles möglich. Auf jeden Fall verschwindet sie nicht von heute auf morgen wieder. Aber das wusste ich damals alles noch nicht. Hatte keine Ahnung was das genau ist. Die Depression. Seit diesen 6 Jahren war ich 3 mal in einer Tagesklinik. Immer in der gleichen. Was im Nachhinein ein Fehler war. Weil mir nicht geholfen wurde. Bin halt ein spezialgelagerter Sonderfall.
2017 ging ich mit einer Mitpatientin von meinem ersten Klinikaufenthalt, zu einem Vortrag über Depressionen. Er fand in einem Sozialtreff statt. Liane ging da schon eine ganze Weile hin. Ich dachte immer, das ist nix für mich, weil alle Veranstaltungen, die sie besuchte, tagsüber während meiner Arbeitszeit stattfanden. Der Vortrag war gut besucht, ich saß mit anderen ganz hinten auf einer bequemen Couch. Schade, das ich bei mir keinen Platz dafür habe. 😅 Ein paar Tage später lud Liane mich ein, mit zum Frühstück zu kommen. Da ich noch krank geschrieben war, ging ich mit. Es gefiel mir und ich ging auch die nächsten Male mit (immer Montags). Neben mir saß jedes mal eine sympathische Frau. Sie kam immer später und setzte sich auf den freien Platz neben mir. Nach dem zweiten oder dritten Male fragte mich Liane ob ich nicht mal mit jemand vom Sozialtreff reden möchte. Nach einigem Überlegen sagte ich zu. Sie sprach mit ihrer Betreuerin und wollte für mich einen Termin machen. Leider klappte es nicht sofort und es dauerte ein wenig. Als es soweit sein sollte, konnte ihre Betreuerin nicht. Ich sollte stattdessen mit jemand anders reden. Ich wollte aber nicht mit dieser Person sprechen. Plötzlich kam von rechts die Dame, die immer beim Frühstück neben mir saß herein und ohne das ich es eigentlich wusste ob sie überhaupt da gearbeitet hat, zeigte ich auf diese Dame und sagte laut. "Die will ich". 😅 Das hat sie wohl gehört und blieb stehen. Lianes Betreuerin fragte sie ob sie mit mir sprechen möchte. Sie hatte Zeit und wir zogen uns in einen kleinen Raum zurück. Frau Heinecke informierte mich erst mal wo ich mich befinde und was hier alles statt findet und was ASP bedeutet. Ich erzählte ihr dann von mir und meinen Belastungen. Dann kam natürlich irgendwann die Frage ob ich ASP machen möchte. Nach einiger Überlegung habe ich ja gesagt. Wir haben dann zusammen alles nötige erledigt (Anträge ausfüllen).Ich durfte mir auch Ziele aussuchen, was ich machen möchte, erreichen möchte usw.
Seitdem sehen wir uns fast jede Woche, reden viel und lange. Was mich bedrückt und belastet aber auch viele ganz andere Dinge, die mit meiner Krankheit gar nix zu tun haben. Wir haben auch mal Stress mit einander. Dann wäscht sie mir den Kopf, weil ich (wieder) Mist gebaut habe. Aber das ist auf jeden Fall richtig. Und muss sein. Ich kann ihr alles erzählen. Über alles reden. Was für mich ganz wichtig ist. Wenn das nicht der Fall ist, sollte man sich auf jeden Fall einen anderen dafür suchen.
Es war Glück! das ich mitgegangen bin. Es war Glück! das ich die richtige Wahl getroffen habe.
Nun sind 2 Jahre vergangen und ich bin auf jeden Fall weiter als damals. Vieles habe ich alleine geschafft. Bei vielem hat mich meine Betreuerin auf den richtigen Weg gebracht. Den Anstoß gegeben.
Keiner von uns weiß natürlich wie die Zukunft wird aber Stand jetzt, möchte ich mit keiner anderen zusammen arbeiten als mit meiner jetzigen Betreuerin.
Gruppenangebot an dem ich regelmäßig teilnehme:
B+S Soziale Dienste Hamburg
#asp #ambulantesozialepsychiatrie #bssozialedienste #Hamburg #Depressionen
Frühling
Frühling von Alexandra Boisen Dieses schöne Gedicht hat uns die Autorin zum heutigen Welttag der Poesie auf unsere Twitter-Seite geschrieben...
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10 Jahre sind es jetzt in diesem Jahr, das ich offen sichtbar mein Leben als Frau lebe, als Frau wahrgenommen werde. 2018 habe ich nach 2 ge...
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Wenn sozusagen das, was ich in den sozialen Medien erlebe/mitbekomme in meine Realität schwappt. Heute war ich zum Frühstück in der Begegnu...
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Es traf mich ein Blatt als ich auf einer Bank saß Von oben kam Regen, der machte mich nass Leise Musik traf meine Ohren Ich sass auf einer...