Pia und ich sitzen im Büro, langweilen uns, nichts los in der letzten Zeit. Plötzlich klingelt das Telefon. Ich bin schneller als Pia und greife zum Hörer. Oh, sag ich, tatsächlich?? Kunsthalle?? Ok, wir kommen!!! Ich lege auf, gleichzeitig springe ich auf, nehme meine Jacke, rufe Pia zu, beeil dich aber Pia war schon auf dem Weg nach draußen. Wir beeilten uns zu unserem Wagen zu kommen. Als wir im Wagen sassen, uns anschnallten und ich den Motor startete, fragte Pia: „Hat jemand den ollen Rembrandt umgebracht?“ Ich: „Du Kunstbanausin, der is doch schon lange tot. Immerhin weißt du aber was für eine Ausstellung gerade zu sehen ist. Solltest Du dir ruhig mal anschauen. Niemand wurde umgebracht . Ein Bild wurde geklaut“. „Wie? Ein Bild????“ Pia war erstaunt, schließlich sind wir ja für Mord zuständig, nicht für Einbrüche. Anscheinend waren wir die einzigen, die gerade nichts zu tun haben, erwidere ich Pia. Nach kurzer Zeit sind wir am Hauptbahnhof und an der Kunsthalle. Ich lasse es mir nicht nehmen und fahre auf dem Bürgersteig direkt vor den Eingang. Überall ist bereits Polizei. Strassen sind abgesperrt. Vor dem Eingang werden wir schon erwartet. Sie stellt sich als Frau Offenbach, Kuratorin des Museums vor. Wir gehen zum Ort des Verbrechens. Und stehen vor einer Wand, wo offensichtlich mal etwas hing. Jetzt ist da nur noch ein großer leerer Fleck.
Und was hing da, fragte Pia. „Der Wanderer im Nebel“, erklärte uns Frau Offenbach. Von Caspar David Friedrich, ergänzte ich. „Wie konnte das passieren“, Frau Offenbach?
Es ist 6.30 Uhr ertönt es laut aus meinem Radiowecker. Sie hören die Nachrichten!!!!
Oh Frau, dann habe ich das wohl geträumt!!!! Kunstdiebstahl in der Kunsthalle
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