Dienstag, 15. Dezember 2020

Handball Gedicht Die Torhüterin

Mein Handballtor ist zu,

Ein Tor werfen, das darfst  nur du


60 Minuten kämpfen und rennen,

da darf ich im Tor nicht pennen


Hellwach muss ich sein,

dann sind die Bälle mein


Die Bälle landen alle in meiner Hand,

ich steh vor dem Gegner wie eine Wand


Spielt der Gegner vor mir eine Charade,

hol ich raus die Parade


Will der Gegner auch immer härter werfen,

ich verliere nicht die Nerven


Im Spiel will ich alle Bälle halten

und mit meiner Mannschaft den Sieg verwalten


Ob Holland, Rumänien oder Polen,

für den Gegner gibt es nichts zu holen.



#Handball #DHBFrauen #GERCRO #LiquiMoly #HandballDamen #HandballFrauen #Gedichte #Lyrik #Reime

Meine Weihnachtgeschichten Teil 2

 

Fortsetzung:

Am nächsten Morgen werde ich mit einem stupsen von Chrissi geweckt. Sie kann mich einfach nicht schlafen lassen. Sie kriecht mit unter meine decke. Wir kitzeln uns bis wir vor lachen nicht mehr können. Auf der Fensterbank lag ganz viel Schnee. Die Fenster voller Eisblumen.  Wir ziehen uns schnell an. Frühstücken und gehen nach draußen. Aus dem Keller holen wir uns vorher jede einen Schlitten. Wir gehen in den Park. Der See ist zu gefroren. Am Rodelberg ist viel los. Viele Kinder mit ihren Schlitten und Schlittschuhen. Wir stürzen uns ins Getümmel. Haben viel Spaß, auch mit anderen Kindern. Merken gar nicht wie die Zeit vergeht. Es wird Zeit um nach Hause zu gehen. Mama wartet schon mit dem Abend Brot. Im TV kommt ein Weihnachts-Film, den dürfen wir uns anschauen. Danach geht's ins Bett.


Fortsetzung folgt....



Montag, 14. Dezember 2020

Meine Weihnachtsgeschichten Teil 1

 

Bis Weihnachten möchte ich Euch meine Weihnachtsgeschichten präsentieren. In Fortsetzungen. In 10 Tagen ist ja schon Heiligabend. 


Weihnachten steht vor der Tür.






Der letzte Schultag. Draußen hört es nicht auf zu schneien. Er liegt schon meterdick, überall. Das werden schöne Ferien denke ich. Neben mir sitzt meine Freundin Christiane. Die Schulklingel läutet. Hurra Ferien, schreien alle. Komm Chrissi, schnell raus. Ab nach Hause. Wir fahren zu Christiane. Es gibt lecker Mittagessen. Da ihre Oma sehr krank ist, darf sie die Ferien und weihnachten bei mir verbringen. Nach dem Essen packen wir ihre Sachen und fahren ein mal quer durch die Stadt zu mir. Sie schläft bei mir im Zimmer. Als wir ankommen schneit es immer noch. Wir sind ganz nass und durch gefroren. Mama macht uns heißen Kakao. In der Küche riecht es nach Plätzchen. Im Radio spielen sie weihnachtliche Lieder.  Mama fragt uns wie die Schule war. Danach gehen wir in mein Zimmer und packen ihre Tasche aus. Für ihre Sachen habe ich in meinem Schrank Platz gemacht. Unsere nasse Kleidung haben wir auf die Heizung gelegt, nachdem wir was trockenes angezogen haben. Wir reden und spielen bis zum Abend Brot. Nach dem Essen gehen wir beide wieder in mein Zimmer. Wir machen uns fertig zum schlafen, legen uns ins Bett und hören Hörspiele bis wir müde sind und Mama das Licht ausmachen kommt.



Fortsetzung folgt....



#Weihnachten #Heiligabend #Weihnachtsmann #Advent #Geschichten #Winterzeit #WhiteChristmas #Winter #Schneemann #Kinder #Eltern #Kind 

Sonntag, 6. Dezember 2020

Brief an den Weihnachtsmann von Erich Kästner

 Brief an den Weihnachtsmann

Lieber, guter Weihnachtsmann,
weißt du nicht, wie’s um uns steht?
Schau dir mal den Globus an.
Da hat einer dran gedreht.
Alle stehn herum und klagen.
Alle blicken traurig drein.
Wer es war, ist schwer zu sagen.
keiner will’s gewesen sein.
In den Straßen knallen Schüsse.
Irgendwer hat uns verhext.
Laß den Christbaum und die Nüsse
diesmal wo der Pfeffer wächst.
Auch um Lichter wär es schade.
Hat man es Dir nicht erzählt?
Und bring keine Schokolade,
weil uns ganz was andres fehlt.
Uns ist gar nicht wohl zumute.
Kommen sollst du, aber bloß
mit dem Stock und mit der Rute.
(Und nimm beide ziemlich groß.)
Breite deine goldenen Flügel
aus, und komm zu uns herab.
Dann verteile deine Prügel.
Aber bitte nicht zu knapp.
Lege die Industriellen
kurz entschlossen übers Knie.
Und wenn sie sich harmlos stellen,
glaube mir, so lügen sie.
Ziehe denen, die regieren,
bitteschön, die Hosen stramm.
Wenn sie heulen und sich zieren,
zeige ihnen ihr Programm.
Und nach München lenk die Schritte,
wo der Hitler wohnen soll.
Hau dem Guten, bitte, bitte,
den Germanenhintern voll!
Komm, und zeige dich erbötig,
und verhau sie, dass es raucht!
Denn sie haben’s bitter nötig.
Und sie hätten’s längst gebraucht.
Komm, erlös uns von der Plage,
weil ein Mensch das gar nicht kann.
Ach, das wären Feiertage,
lieber, guter Weihnachtsmann!

Erich Kästner - 1930


#ErichKästner #Weihnachtsmann #Nikolaus #Gedichte #Advent

Dienstag, 24. November 2020

Ich schreibe weil ich ein Vers hab

Ich höre sehr gerne die Songs von Konstantin Wecker. Ganz besonders das Lied "Ich singe, weil ich ein Lied hab". Von diesem und anderen gibt es eine neue Version. Gesungen von der wunderbaren Sarah Straub. Ihr Album heißt "Alles Das und Mehr. 13 Songs von Konstantin Wecker. Ich mag das Album und ihre Stimmte sehr. Höre ihr Album sehr oft. Da ich ja schreibe, kam ich irgendwann darauf, dieses Lied "Ich singe, weil ich ein Lied hab passend um zutexten. Eine weibliche Form sozusagen.


 Ich schreibe, weil ich ein Vers hab


Sie war Dichterin, wie andere Bäcker
Oder Handelsvertreterin sind.
Sie verkaufte sehr gut, denn sie hielt sich
An die Sonne, den Mond und den Wind.
Ihre Welt war so herrlich gerade,
Ihre Bluse so weiß und so rein,
Und sie schrieb sich, ganz ohne zu zögern,
In die Seele des Volkes hinein.
Doch ganz plötzlich befiel sie das schreiben,
Wie einen ein Fieber befällt,
So als hätte sich irgendwas in ihr
Gegen sie gestellt.
So als hätte sich ihre Stimme
über sie hergemacht
Und das stumme Gestammel der Dichterin
Plötzlich zum Schweigen gebracht.


Ich schreibe, weil ich ein Vers hab,
Nicht, weil es euch gefällt.
Ich schreibe, weil ich ein Vers hab,
Nicht, weil ihr's bei mir bestellt
Ich schreibe, weil ich ein Vers hab,
Nicht weil ihr mich dafür entlohnt.
Ich schreibe, weil ich ein Vers hab,
Und keiner, keiner, keiner wird von mir geschont.
Ich schreibe, weil ich ein Vers hab.




Ich schreibe, weil ich ein Vers hab.
Es gab viele, die hatten bis dato
Ihr tägliches Brot an ihr,
Und sie sahen die Schreibmaschine
Aus ihren Fängen entfliehen.
Und die Mädchen verließen die Dichterin
Und der Ruhm stieg der nächsten ins Haupt,
Und es wurde ihr einfach alles,
Was früher für sie war, geraubt.
Und so trug man die Dichterin zu Grabe,
Und eine neue stieg lächelnd ins Land.
Sie verkaufte sehr gut, denn sie hatte
Sich besser in der Hand.
Nur von weitem und etwas verschwommen,
Schon zu leise, um noch zu bestehn,
Sucht ein Vers sein Recht zu bekommen,
Denn man kann es schon nicht mehr verstehn.



Ich schreibe, weil ich ein Vers hab,
Nicht, weil es euch gefällt.
Ich schreibe, weil ich ein Vers hab,
Nicht, weil ihr's bei mir bestellt
Ich schreibe, weil ich ein Vers hab,
Nicht weil ihr mich dafür entlohnt.
Ich schreibe, weil ich ein Vers hab,
Und keiner, keiner, keiner wird von mir geschont.
Ich schreibe, weil ich ein Vers hab.


Writer(s): KONSTANTIN WECKER


#weckerswelt #KonstantinWecker #Allesdasundmehr #SarahStraub

Mittwoch, 11. November 2020

Licht an mit Alexandra Boisen

 Serie: Licht an

Kontaktbeschränkung, die Welt hat geschlossen, und das im November. Wie also kommen wir ans Licht? Persönliche Geschichten aus dem Herbst 2020.

Süddeutsche Zeitung


Teil 1 der Serie

Licht an mit Eva Manesse


Teil 2 der Serie

Licht an mit Katja Riemann



Mein Gastbeitrag:


Man will nicht allein sein



Das gilt auch für mich, ich bin alleine, ich bin Single, seit einigen Jahren. Es ist eine komische Zeit. Die Dunkle Jahreszeit bricht gerade an. Ich habe eine depressive Phase hinter mir. Corona macht mir zu schaffen. Was kann ich machen, das meine Zeit wieder heller wird? Nicht dunkler? Mein wunder Punkt ist, das Verbot des Kontaktsports. Bedeutet das Aus für unseren Handballsport. Das, was ich gerne gemacht habe. Nicht nur Spielen, sondern auch anderen Mannschaften zu schauen. Und so nicht allein zu Hause zu sein.


Am Sonntag, 8.11. hätten wir unser erstes Spiel gehabt. Ohne Corona, wären wir in der Mitte der Saison.  Auch Museumsbesuche, Ausstellungen, Lesungen, sind nicht mehr möglich. Was mache ich als Ersatz? Dank meinem Arbeitgeber darf ich von Zu Hause aus arbeiten. Was wird das mit mir machen? Um nicht 24 Stunden in der Wohnung zu sitzen, gehe ich nach der Arbeit raus, spazieren. Auf dem Wanderweg bei mir um die Ecke und oder im Öjendorfer Park oder wie zuletzt mit meiner Betreuerin im Hammer Park, der auch sehr schön ist. Wie lange das noch möglich ist, wenn es immer früher Dunkler wird, werde ich sehen. Während meiner Depriphase habe ich mit dem Schreiben von Gedichten angefangen, später kamen Geschichten dazu. Beides habe ich in den letzten Wochen vernachlässigt, Mir fehlte die Motivation. Da ich im Moment Symptonfrei bin, nächstes Jahr keine Therapie mehr habe, wollte ich auch "ASP" auslaufen lassen, Corona macht das gerade wieder zu nichte. Anstatt es zu verringern, nutze ich wieder vermehrt Termine mit meiner Betreuerin. Ich lese vermehrt. Ich habe meine "alte" Teemaschine reaktiviert, in einem Teeladen in der Hamburger Innenstadt eine "Teemischung" gekauft. "Vanille".  Wenn der Tee fertig ist, setze ich mich mit "Tolino" und Becher Tee in meinen Sessel, decke mich mit meiner Lieblings Decke zu und genieße den Tee.


Schlechtes passiert in der Welt auch gerade. Wien, Dresden und eine Mega lange US-Wahl, in der sich der US-Präsident als schlechter Verlierer präsentiert. Schlechte Zeiten für die Menschheit, dazu der Virus, der momentan wieder vermehrt um sich greift. Nirgendwo auf der Welt ist man vor ihm sicher.


Ich versuche solche Berichte in den Medien nicht mehr zu lesen, im TV nicht mehr anzugucken, gucke Sendungen die ich aufgenommen habe. Ansonsten will ich wieder schreiben, egal was, egal wie viel. Ich schreibe meine Gedanken, was ich mache, wie es mir geht in ein Tagebuch. 

Nicht nur ich halte mich wohl vermehrt auf Twitter auf. Kenne da viele, die meine Interessen teilen.

Und wenn im TV nichts kommt, was mich interessiert, verbringe ich den Abend mit dem Lesen eines guten Buches, bis es Zeit wird ins Bett zu gehen.


Ich habe und weiß kein Allheilmittel, probiere  mich aus, höre auf mich wenn's mir dabei nicht gut geht, suche ich weiter..








#SüddeutscheZeitung #LichtAn #Gastbeitrag #Kolumne #KatjaRiemann #EvaManesse #TransGedichteAlexa #pandemie #corona 

Sonntag, 8. November 2020

Brief an Mich

Im Rahmen  meiner Verhaltenstherapie hatte ich vor einigen Wochen einen Brief an Mich geschrieben. Alle paar Tage lese ich ihn mir vor. Ich habe ihn mir vorgelesen und dabei auf Handy aufgenommen. Diese Aufnahme spiele ich mir alle paar Tage vor. Nur am PC hatte ich ihn noch nicht geschrieben. Das habe ich jetzt getan.  



Hallo Alexa,

Du hast dich lange verstecken müssen. Zu lange. Das tut mir sehr leid. Nun bist Du aber da. Darüber freue ich mich sehr.



Glaube mir, ich hätte Dich gerne früher rausgelassen. Ich konnte es einfach nicht.



Ich bin sehr froh, das ich es endlich geschafft habe, dich nicht mehr zu verstecken.



Seit dem bist Du Deinen Weg gegangen.


Ich bin sehr stolz auf Buch.


Auch, das Du bis zum Ende durchgehalten hast, niemals aufgegeben hast. Trotz aller Schwierigkeiten.



Du bist dabei, dir ein eigenes Leben aufzubauen.

Du hast bereits viel in Deinem Leben geändert, in Deinem Zuhause.



Du machst ganz viele Dinge, die Du früher nicht gemacht hast.



Du spielst auch wieder in einer Mannschaft. Mit Ihnen Handball. Vielleicht sogar als erste Transfrau.



Dir musste keiner sagen, was Du tun solltest. Dasss hast Du alles von alleine gewusst.



Es war richtig, wie Du Deinen Weg gegangen bist.



Ich bin stolz auf Dich

Ich liebe Dich dafür



Du hast dich Tag für Tag aus Deiner Depression gekämpft. Nimmst keine Tabletten mehr.



Du bist eine Kämpferin



Ich bin so stolz auf Dich



Ich liebe Dich



Deine Alexa



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CSD

  Heute ist in Hamburg der jährliche CSD – Der Abschluß der Pride Week. Vor 50 Jahren fand er das erste Mal statt. In New York. Das Motto ...